Wir über uns

Live-Rollenspiel: Zwischen Fantasie und Realhistorik

Wir sind eine Live-Rollenspiel (LARP)-Gruppe aus dem oberbayerischen Voralpenland. Will man beschreiben, welches Setting wir bespielen, so könnte man sich auf "Fantasy-LARP vor keltisch-germanischem Hintergrund" einigen:
Wir bedienen uns gleichwohl historischer Quellen über (Festland-) Kelten sowie über Germanen als auch unserer  eigenen Phantasie und Kreativität. In den folgenden Beschreibungen gehen also historisch fundierte Recherchen und Phantasie bisweilen fliessend über. So ist etwa die Stammesstruktur, bestehend aus den vier Clans der Halvor, Blankard, Nantwiga und Widukin, reine Phantasie unsererseits.

Wir erheben demnach keinerlei Anspruch auf historische Authentizität !

 

Die Rauriker: Realhistorischer Hintergrund

Die Rauriker waren ein Stamm von Festland-Kelten, gemeinhin als “Gallier” betitelt; tatsächlich waren die Gallier aber nur ein besonders grosser festlandkeltischer Stamm, angesiedelt im heutigen Frankreich. Historische Quellen belegen, dass der Stamm der Rauriker um 400 v. Chr. (La-Tene-Zeit) im westlichen Süddeutschland und in der Schweiz siedelten. Ihr Gebiet zog sich vom Bodensee westwärts am Rhein entlang bis in die Region von Basel und dem östlichen Jura.

 

Die Rauriker: LARP-Hintergrund 


Das Stammeswappen der Rauriker

 

Die Rauriker stammen unweit unserer heutigen Heimat Bayern, bzw. sie besiedelten einst Teile davon. Daher haben wir einige selbst erdachte Anspielungen und Parallelen zur Realität diesbezüglich einfliessen lassen; etwa einen Löwen im Banner oder die weisse Raute als Stammeszeichen und Teil der Stammesbemalung. Zu bestehenden Mythen, wie etwa das Bild vom hirschköpfigen Cernunnos, haben wir unsere eigene Sagenwelt um den von uns erdachten Waldlöwen Rauros erschaffen:
Dieser ist nach unseren Vorstellungen der Jagdgefährte des Cernunnos und ewiger Widersacher des Bärengötzen Borgrimm, dem der Rauriker Erzfeinde, die Wendools, huldigen. Auch unsere Rituale und Gesellschaftsstrukturen sind teils historisch angelehnt, teils selbst ersonnen.

Eine Anmerkung zum Sprachgebrauch:
Die inselkeltischen Stämme sprachen Gälisch. Da es jedoch wenige Überlieferungen gibt, welcher Mundart sich die Festlandkelten im heutigen Süddeutschland bedienten,  haben wir auf die germanische Sprache zurückgegriffen; zumal germanische Stämme in derselben oder nahe des Gebiets der Rauriker lebten, wenn auch nicht gänzlich zeitgleich. Die von uns verwendeten Namen, Titel und Begriffe sind also grösstenteils aus historischen Quellen über das Germanische entlehnt.

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